Ratgeber

Sperrmüll in Wien loswerden: Mistplatz, Abholung oder Firma?

Alte Couch, kaputter Kasten, Matratzen: In Wien gibt es mehrere Wege, Sperrmüll loszuwerden – jeder mit eigenen Regeln, Kosten und Grenzen. Dieser Ratgeber zeigt, welcher Weg wann der richtige ist.

Die drei Möglichkeiten im Vergleich

Mistplatz selbst anlieferngratis / begrenzt
Abholung durch die Stadtkostenpflichtig
Private Räumungsfirmaab € 190

Die Mistplätze der Stadt Wien nehmen haushaltsübliche Mengen von Wienerinnen und Wienern an. Gewerbliche Mengen, große Volumina oder Bauschutt sind ausgenommen – aktuelle Regeln und Öffnungszeiten finden Sie auf wien.gv.at.

Wann der Mistplatz reicht

Der Selbsttransport ist die günstigste Variante – aber nur dann sinnvoll, wenn Sie tatsächlich tragen und fahren können. Sobald eine Couch aus dem 4. Stock ohne Lift muss, ist der Aufwand oft größer als gedacht.

Sie haben ein Auto oder einen Anhänger und können selbst laden.

Es geht um wenige Teile – ein bis zwei Fuhren.

Die Sachen stehen ebenerdig oder es gibt einen Lift.

Sie haben Zeit: An Samstagen sind die Mistplätze oft stark ausgelastet.

Wann eine Firma die bessere Wahl ist

Größere Mengen: Ab etwa 5–6 m³ ist der Selbsttransport kaum noch realistisch.

Kein Lift oder enges Stiegenhaus – hier wird Tragen zur Verletzungsgefahr.

Keine Parkmöglichkeit vor dem Haus: Wir organisieren die behördliche Halteverbotszone.

Gemischtes Material: Möbel, Elektrogeräte, Problemstoffe und Restmüll müssen getrennt übernommen werden.

Zeitdruck bei Wohnungsübergabe oder Verkauf.

Gewerbliche Mengen – die nimmt der städtische Mistplatz nicht an.

Was in Wien nicht in den Sperrmüll darf

Wir trennen all das direkt vor Ort und führen jede Fraktion dem richtigen Weg zu. Auf Wunsch erhalten Sie einen Nachweis über die ordnungsgemäße Übernahme – für Hausverwaltung, Vermieter oder Buchhaltung.

Elektro- und Elektronikaltgeräte: Diese müssen getrennt übernommen werden (Kühlgeräte, Fernseher, Kleingeräte).

Problemstoffe: Farben, Lacke, Lösungsmittel, Batterien, Altöl, Leuchtstoffröhren.

Bauschutt, Erde und Fliesen – das ist kein Sperrmüll, sondern Bauabfall.

Asbesthaltige Platten (z. B. alte Eternitplatten) – nur mit spezieller Handhabung.

Autoreifen und Kfz-Teile.

So läuft die Abholung bei uns ab

Anruf oder Anfrage mit ein paar Fotos – wir schätzen das Volumen sofort ein.

Kostenlose Besichtigung vor Ort bei größeren Mengen, sonst Fixpreis direkt am Telefon.

Terminvereinbarung, meist innerhalb von 24–48 Stunden.

Wir tragen aus, laden und kehren nach – Sie müssen nichts vorbereiten.

Bezahlung erst nach der Übergabe, Rechnung inklusive.

Häufige Fragen

Was kostet die Sperrmüllabholung durch eine Firma in Wien?

Kleine Mengen ab € 190, ein voller Kellerabteil ab € 250. Der Preis hängt von Volumen, Stockwerk und Zugang ab und wird vorher als Festpreis fixiert.

Holt ihr auch einzelne Möbelstücke ab?

Ja. Auch eine einzelne Couch, ein Kasten oder eine Matratze – dafür fassen wir mehrere Aufträge in einer Tour zusammen, was den Preis niedrig hält.

Nehmt ihr auch Elektrogeräte mit?

Ja. Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher und Kleingeräte werden getrennt übernommen und fachgerecht der Verwertung zugeführt.

Muss ich beim Termin anwesend sein?

Nicht unbedingt. Wenn Schlüsselübergabe und Umfang geklärt sind, räumen wir auch ohne Ihre Anwesenheit und dokumentieren die Übergabe mit Fotos.

Kostenlose Besichtigung – Festpreis noch am selben Tag

Wir schauen uns das Objekt an, kalkulieren transparent und halten den Preis schriftlich fest. Ohne versteckte Kosten.

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